Und oben tobt die See
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Und oben tobt die See 1Im Kieler Hafen schwört U-Bootkapitän Frederic Strauch (32) seine Mannschaft auf den letzten Einsatz der Mission "Operation Actice Endeavour" in der Nordsee ein. Seit Januar ist die Besatzung nun schon im Anti-Terror-Einsatz der Nato, bevor sie heute nach mehr als hundert Tagen auf See wieder im Heimathafen Eckernförde einläuft. -
Und oben tobt die See 2Das Marine-U-Boot U17 lässt das militärische Speerrgebiet des Kieler Hafens hinter sich. U-Bootkapitän Frederic Strauch (32) gibt dem Steuermann letzte Anweisungen für das Auslaufen auf hohe See. Noch ist das Meer ruhig am Morgen des 7. Mai. An Bord des 35 Jahre alten U-Bootes befinden sich 25 Marinesoldaten und 8 Torpedos. -
Und oben tobt die See 3Im Herz des U-Bootes warten Offiziere und Unteroffiziere auf den Kurs und die Kommandos für sämtliche Manöver und Tauchgänge. Während der sogenannte Rudergänger (Mann rechts im Bild) die Seitenruder auf Kurs hält, beobachten die Eletronikbootsmänner die füur das Überleben an Bord wichtigen Messinstrumente. Hinter den schiffselektrischen Anlagen befindet sich der Raum für den Funker und die Steuerzentrale. -
Und oben tobt die See 4Oben auf der Brücke herrscht raue See. Umso erfreulicher, dass die Schicht von Fahrwach- und Ausguckoffizier geendet hat und die Männer abgelost werden. Sie steigen nach unten in die dunkle Röhre des U-Bootes und freuen sich auf das bevorstehende Frühstück. An Bord gibt es zwei Schichten, die sich je nach Lage alle vier bzw. sechs Stunden ablösen. -
Und oben tobt die See 5Wohnen, schlafen und essen auf engstem Raum. Während die Dienst habende Mannschaft das U-Booot auf Kurs hält, gönnen sich diese Männer ein wohl verdientes Frühstück. An Bord der U-17 herrscht der Zweischicht-Betrieb: Je zwei Männer teilen sich eine Koje und arbeiten und schlafen im Wechselbetrieb. Im 25 Meter großen Boot bleibt kein Platz für Privatsphäre. -
Und oben tobt die See 6Nach dem Frühstück steht das Abwaschen auf der Tagesordnung. Wohnen, schlafen und essen auf engstem Raum. An Bord der U-17 herrscht der Zweischicht-Betrieb: Je zwei Männer teilen sich eine Koje und arbeiten und schlafen im Wechselbetrieb. -
Und oben tobt die See 7Das Leben an Bord des kaum 25 Meter langen Schiffes ist hart und entbehrungsreich. Nach tagelangem Einsatz in der dunklen und fensterlosen Röhre warten die Männer sehnsuchtig auf den Heimathafen. Mehr als hundert Tage ist dieser Seemann schon im Einsatz. -
Und oben tobt die See 8Nach mehr als hundert Tagen Anti-Terror-Einsatz kehrt das Marine-U-Boot mit dem Namen U17 zurück in den Heimathafen Eckernförde, wo die Familienangehörigen schon sehnsuchtig auf ihre Liebsten warten. Die 25 Marine-Soldaten hatten mit ihrem 35 Jahre alten U-Boot seit Januar am Anti-Terror-Einsatz ,,Active Endeavour" im Mittelmeer und mehreren Manövern teilgenommen. -
Und oben tobt die See 9Mit militärischen Ehren wird die Mannschaft des Marine-U-Bootes mit dem Kennzeichen U17 im Heimathafen von Eckernförde empfangen. Nach mehr als hundert Tagen Anti-Terror-Einsatz wird die Ankunft der Mannschaft vom Kommandeur des ersten U-Bootgeschwaders, Fregattenkapitän Patrick Rothehuser, mit einer Begrüßungsrede gefeiert. -
Und oben tobt die See 10Wiedersehensfreude nach langer Zeit auf hoher See. Karin begrüßt ihren Mann Matthias Albuschat leidenschaftlich. Der Oberbootsmann aus Altenholz war mehr als hundert Tage im Anti-Terror-Einsatz. Zwei Wochen Urlaub und ein Bad warten jetzt auf den erfahrenen Seemann.
Aufnahmezeit:
7. Mai 2010 - 4:44
7. Mai 2010 - 4:44
Stadt:
Eckernförde
Eckernförde
Fotograf/in:
Christoph Otto
Christoph Otto
Beschreibung:
An Bord des U-Bootes U17 im Nordseeeinsatz. Nach mehr als hundert Tagen im Anti-Terror-Einsatz vor dem Libanon kehrt das Marine-U-Bootes U17 nach Eckernförde zurück. Dort wird es feierlich begrüßt und sehnlichst erwartet.